Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Formfaktor (Dispersitätsanalyse)




Bei unregelmäßig geformten Partikeln gibt man aus Gründen der Einfachheit meist einen Äquivalentdurchmesser zur Charakterisierung der Größe an. Muss zusätzlich auch noch die Form des Partikels berücksichtigt werden, kann man aus zwei Äquivalentdurchmessern einen Formfaktor als Quotient der beiden Werte definieren, beispielsweise aus volumenäquivalentem und oberflächenäquivalentem Kugeldurchmesser

k_{s,v}=\frac{x_s}{x_v}

Ein besonderer Formfaktor ist die Sphärizität nach Wadell Ψ, die wie folgt definiert ist:

\Psi=k_{v,s}^2=\left(\frac{x_v}{x_s}\right)^2=\frac{1}{k_{s,v}^2}

Anhand der Sphärizität hat Rittenhouse (Lit.: 1) ein zweidimensionales Klassifikationsschema geschaffen, mit dem Teilchenbilder sehr leicht eingeordnet werden können.

Literatur

  • G. R. Rittenhouse: Sedimentation near the Junction of the Maquoketa and Mississippi rivers---a discussion In: J Sediment Petrol. 13/1943, S. 40-42.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Formfaktor_(Dispersitätsanalyse) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.