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Gasdiffusionsverfahren



Das Gasdiffusionsverfahren ist ein Verfahren zur Uran-Anreicherung. Es beruht darauf, dass Gasmoleküle eines Stoffes, deren Masse durch unterschiedliche Isotope variiert, unterschiedlich schnell diffundieren.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Dazu wird (gasförmiges) Uranhexafluorid in eine Kammer gegeben, die durch eine poröse Membran geteilt ist. Der Druck ist auf der Seite, an der man das Uranhexafluorid einleitet, höher als auf der anderen. Leichte Moleküle (die das leichtere 235U-Isotop enthalten) besitzen eine höhere Diffusionsgeschwindigkeit als schwerere, deshalb sammeln sich die leichten Isotope in der Kammer mit niedrigem Druck. Da der Trenneffekt sehr klein ist, müssen für eine effektive Anreicherung ca. 1000 solcher Trennstufen zu einer sogenannten Kaskade hintereinandergeschaltet werden. Man verwendet Uranhexafluorid, weil es erstens bereits bei 56°C sublimiert und zweitens Fluor aus nur einem Isotop besteht. Die Molekülmasse hängt somit nur vom Uranatom ab.

Siehe auch

 
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