Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Gashinterdruck-Verfahren



Das Gashinterdruck-Verfahren (kurz GHD) ist prinzipiell gleich dem Gasinnendruck-Spritzgießen nur mit dem Unterschied, dass das Gas zwischen Werkzeugwand und Formteilaussenhaut gebracht wird. So entsteht dazwischen ein Gaspolster, welches hilft, Einfallstellen auf der gegenüberliegenden Sichtseite des Formteils zu verhindern. Anwendung findet das Verfahren bei stark verrippten Formteilen, bei Formteilen mit partiellen Masseanhäufungen (z.B. Dome) sowie bei Formteilen mit langen Fließwegen.

Vorteile: - hervorragende Oberflächenqualität - spannungsarme Teile - geringere Verzugsneigung - Steifigkeitsmaximierung durch dickere Rippen (Rippeneinsparung) - Reduzierung der Lunkerbildung - Das Werkzeug ist auch weiterhin konventionell nutzbar.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gashinterdruck-Verfahren aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.