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Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie



Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie, vormals Handbuch der theoretischen Chemie, ist ein ursprünglich von Leopold Gmelin herausgebrachtes Handbuch, das die Zielsetzung hatte, alle relevanten Daten der Chemie zusammenzutragen.

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Bald wurde aber klar, dass die Menge der Daten so schnell wuchs, dass eine Abtrennung der organischen Chemie vorgenommen werden musste. Die Sammlung dieser Daten geschah in Friedrich Konrad Beilsteins Handbuch der organischen Chemie (ab ca. 1850).

Ziel des Gmelin ist es, alle relevanten Daten (chemische und physikalische) anorganischer Substanzen zu sammeln, kritisch zu sichten und zu veröffentlichen. Ab der 8. Auflage (1922ff) wurde der Gmelin nach einem neuen, vom Gmelin-Institut ausgearbeiteten System strukturiert (Gmelin-System). Eine 9. Auflage wurde nicht in Angriff genommen, sondern ähnlich wie beim Beilstein wurden Ergänzungswerke herausgegeben, die die neuere Literatur berücksichtigen. Seit 1981 erscheinen neue Bände nur noch in englischer Sprache. Seit 1990 trägt der 'Gmelin' daher den Titel "Gmelin Handbook of Anorganic and Organometallic Chemistry". Der Gmelin ist auch als Online-Datenbank über den Host STN International abfragbar.

1997 wurde die Herausgabe des Gmelin eingestellt und das Gmelin Institut, das für die Herausgabe verantwortlich war, aufgelöst. Bis zur Einstellung der Herausgabe waren 760 Bände des Handbuchs mit rund 240.000 Seiten erschienen.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gmelins_Handbuch_der_anorganischen_Chemie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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