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Hermann Wilfarth



Hermann Wilfarth (* 18. Februar 1853 in Hamburg; † 27. November 1904 in Bernburg) war ein deutscher Agrikulturchemiker.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Nach einem Studium der Chemie promovierte er 1873 an der Universität Rostock, war dann kurzzeitig als Industrie-Chemiker tätig, doch wechselte er alsbald zur Landwirtschaft über. Er absolvierte eine praktische Lehrzeit, studierte Landwirtschaft bei Julius Kühn an der Universität Halle (Saale) und übernahm 1879 eine Assistentenstelle an der Landwirtschaftlichen Versuchsstation Dahme (Niederlausitz).

1882 wurde Wilfarth erster Assistent an der von Hermann Hellriegel geleiteten Landwirtschaftlichen Versuchsstation Bernburg. Hier war er an allen Versuchen Hellriegels beteiligt, die 1886 zu der epochemachenden Entdeckung führten, dass die Leguminosen mit Hilfe ihrer Knöllchenbakterien den atmosphärischen Stickstoff für ihr Wachstum nutzen können. Nach dem Tode Hellriegels im Jahre 1895 wurde Wilfarth dessen Amtsnachfolger.

Literatur

  • H. Roemer: Hermann Wilfarth †. In: Die landwirtschaftlichen Versuchs-Stationen Bd. 61, 1905, S. 482-484.
 
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