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Ladungsträgerbeweglichkeit



Die Ladungsträgerbeweglichkeit (Formelzeichen μ) ist eine physikalische Größe, die den Ladungstransport eines Stoffes im elektrischen Feld beschreibt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Ladungsträger (Elektronen bzw. Löcher) bewegen sich in einem Festkörper ohne ein elektrisches Feld in der Regel zufällig, d.h. die mittlere Driftgeschwindigkeit vd ist null. Bei Anwesenheit eines elektrischen Feldes bewegen sich die Ladungen dagegen mit einer effektiven Geschwindigkeit entlang des Feldes, die deutlich geringer als die mittlere Geschwindigkeit der einzelnen Ladungen ist.

Die Ladungsträgerbeweglichkeit ist definiert als die Proportionalitätskonstante zwischen der mittleren effektiven Driftgeschwindigkeit \vec v und der elektrischen Feldstärke \vec E. In anisotropen Medien ist die Ladungsträgerbeweglichkeit dagegen ein Tensor 2. Stufe

\vec v=\hat \mu \cdot \vec E.

Erfolgt der Ladungstransport entlang des elektrischen Feldes, ist die Beweglichkeit eine skalare Größe

Die SI-Einheit der Ladungsträgerbeweglichkeit ist m^2/(V\cdot s)

siehe auch Elektrische Leitfähigkeit

 
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