Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Lee-Kesler-Methode



Die Lee-Kesler-Methode [1] erlaubt es, für einen beliebigen Stoff den Sättigungsdampfdruck Ps bei der Temperatur T mittels des kritischen Drucks Pc, der kritischen Temperatur Tc und dem azentrischen Faktor ω des Stoffes nach folgender Gleichung abzuschätzen:

\ln P_r = f^{(0)} + \omega \cdot f^{(1)}

f^{(0)}=5,92714 - \frac{6,09648}{T_r} - 1,28862 \cdot \ln T_r + 0,169347 \cdot T_r^6

f^{(1)}=15,2518 - \frac{15,6875}{T_r}-13,4721 \cdot \ln T_r + 0,43577 \cdot T_r^6

mit

P_r=\frac{P}{P_c} (reduzierter Druck) und T_r=\frac{T}{T_c} (reduzierte Temperatur)

Der Fehler kann bei polaren Stoffen und kleinen Drücken bis zu 10% betragen, i. a. ist der berechnete Druck zu niedrig. Bei Drücken über 1 bar, also oberhalb des Siedepunktes ist der Fehler kleiner als 2%. [2]

Siehe auch

Literatur

  1. Lee B.I., Kesler M.G., "A Generalized Thermodynamic Correlation Based on Three-Parameter Corresponding States", AIChE J., 21(3), 510-527, 1975
  2. Reid R.C., Prausnitz J.M., Poling B.E., "The Properties of Gases & Liquids", 4. Auflage, McGraw-Hill, 1988
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Lee-Kesler-Methode aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf ie.DE nicht.