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Mineralsalze



Mineralsalze werden in der Ernährungslehre synonym zu Mineralstoffen bzw. Elektrolyten verwendet. Sie bezeichnen dort verschiedene anorganische Nährstoffe.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Im weiteren Sinne (Chemie, Geologie) können unter Mineralsalzen beliebige (auch ernährungswissenschaftlich unwichtige), natürlich vorkommende, anorganische Salze verstanden werden. s. auch Mineralien.

Sprachgebrauch

Bemerkenswert ist, dass Salze im strengen chemischen Sinn aus mindestens zwei Ionen bestehen müssen, z. B. bei Kochsalz (Natriumchlorid) aus Natrium-Kationen und Chlorid-Anionen. Im strengen chemischen Sinn enthalten Salze daher bereits mindestens zwei verschiedene chemische Elemente; im Beispiel Natrium und Chlor.

Im ernährungswissenschaftlichen Sprachgebrauch werden manchmal bereits einzelne chemische Elemente wie Calcium, Natrium, Iod oder Chlor als Mineralsalz bezeichnet.

Im chemischen Sinne bezeichnet ein Mineralsalz (Singular) bereits zwei verschiedene Elemente (z. B. Natrium und Chlor), während im ernährungswissenschaftlichen Sinn unter einem Mineralsalz (Singular) auch nur ein einzelnes chemisches Element - z. B. Natrium alleine – verstanden werden kann.

Im Gegensatz zum Sprachgebrauch der Chemie, wo Mineralsalze immer anorganische Verbindungen sind, werden in der Ernährungslehre manchmal auch organische Salze (wie z. B. Natrium-Citrat) als Mineralsalze bezeichnet.

 
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