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Moganit



Moganit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus SiO2
Mineralklasse Oxide
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse 2/m
Farbe weiß, grau bis bräunlich-weiß, zartrosa[1]
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6,5
Dichte (g/cm³) 2,55 g/cm3
Glanz stumpf, matter Glasglanz
Transparenz durchsichtig
Bruch uneben
Spaltbarkeit keine
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl na = 1,524, nb = 1,531[2]
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Moganit (Lutecit) ist ein Mineral aus der Ordnung der Silikate (Silziumoxid-Mineral). Es wurde zuerst 1976 als unbenanntes Mineral und dann 1984 durch Flörke & Giese unter dem Namen Moganit beschrieben und 1999 offiziell anerkannt. Seinen Namen erhielt das Mineral nach der Mogan-Formation auf Gran Canaria (Spanien). Es findet sich in Siliziumdioxid-haltigen Gesteinen (z.B. Quarz, Ignimbriten, Hornstein, Chalcedon) als untergeordneter Bestandteil und tritt in Plättchen-Form auf. Es ist stumpf oder matt glänzend und weiß bis grau. Es hat eine Mohs-Härte von 6,5 und ein spezifisches Gewicht von 2,55 g/cm3. Moganit ist chemisch Siliziumdioxid.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Moganit kommt vor in Ullersreuth in Thüringen, bei Ördegorom in Ungarn, auf Gran Canaria, Lulworth Cove in England sowie in Frankreich, Indien, Norwegen und den USA.

Es entsteht bei der Rekristallisation von Opal oder vulkanischen Gläsern.

Quellen

  1. Informationen bei www.Mineralienatlas.de
  2. Beschreibung bei MinDat
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Moganit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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