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Monel



Monel, auch Monelmetall genannt, nach Ambrose Monel († 1921), ist eine Nickel-Kupfer-Legierung (ungefähr: 65% Nickel, 33% Kupfer und 2% Eisen) mit hoher Zugfestigkeit, die sich sehr beständig gegenüber atmosphärischer Korrosion, Meerwasser und einer Vielzahl von Säuren und alkalischen Lösungen verhält. Die Bezeichnung Monel ist ein geschützter Markenname der Firma Special Metals Corporation, Huntington (West Virginia), USA.

Das Material gilt als ein Vorläufer des rostfreien Stahls und ist heute noch in Gebrauch.

Anwendung

Monel wird in der Schiffstechnik, für den Turbinenbau, für Ausrüstungen in der Chemie- und Kohlenwasserstoffindustrie, für Ventile, Pumpen und Wärmeübertrager verwendet. Es ist bemerkenswert stabil gegenüber dem aggressiven Fluor F2 (Passivierung der Moneloberfläche durch Fluorierung) und wird deshalb als Material für F2-Aufbewahrungsgefäße (Druckflaschen) verwendet.

Monel zeichnet sich durch den hohen Nickelgehalt ebenfalls durch eine hervorragende elektromagnetische Abschirmwirkung aus. Daher wird es in der EMV-Technik häufig in Form von Gewebeschläuchen als Schirmmaterial für elektrische Leitungen eingesetzt.

Vermehrt Verwendung findet das Material auf Grund seiner Resistenz gegen Hautschweiß

  • in der Brillenherstellung als Brillendraht.
  • für Markierungen von Tieren (Ohrmarken aus Monel, so genannte monel tags).
  • für die Umwicklung von Zupfinstrumenten-Saiten, vor allem bei E-Bass und E-Gitarre („Monel-Saiten“).

Da sich Monel außerdem sehr gut löten lässt, werden mitunter die Wechsel der Perinet-Ventile („Monel-Ventile“) für Blechblasinstrumente daraus gefertigt.

 
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