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Niedermayrit



Niedermayrit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus CdCu4[(OH)6|(SO4)2]•4H2O
Mineralklasse wasserhaltige Sulfate mit fremden Anionen
VI/D.19-05 (nach Strunz)
31.6.6.2 (nach Dana)
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse monoklin-prismatisch \ 2/m
Farbe bläulichgrün
Strichfarbe weiß
Mohshärte 2,00 - 3,00
Dichte (g/cm³) 3,36 g/cm3
Glanz Glasglanz
Transparenz durchsichtig
Bruch spröde
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus massige Aggregate, Krusten
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl α=1,599-1,619 β=1,642 γ=1,661
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Δ=0,062 ; zweiachsig negativ
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Niedermayrit (engl. Niedermayrite) ist ein seltenes Mineral aus der Mineralklasse der wasserhaltigen Sulfate mit fremden Anionen. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung CdCu4[(OH)6|(SO4)2]•4H2O und entwickelt meist massige Aggregate und krustige Überzüge in blaugrüner Farbe.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Niedermayrit wurde erstmals 1998 von Giester et al. beschrieben. Benannt ist es nach dem österreichischen Mineralogen und Geologen Gerhard Niedermayr (* 1941).

Bildung und Fundorte

  • Griechenland
  • Utah

Siehe auch

Systematik der Minerale, Liste der Minerale, Portal:Geowissenschaften

Literatur

  • G. Giester, B. Rieck, F. Brandstätter: Niedermayrite, Cu4Cd(SO4)2(OH)6•4H2O, a new mineral from the Lavrion Mining District, Greece. In: Mineralogy and Petrology, 63/1998, S. 19–34
 
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