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Otto E. Rössler



Otto E. Rössler (* 20. Mai 1940 in Berlin) ist ein deutscher Biochemiker. Er ist verheiratet mit der Endokrinologin Reimara Rössler.

Er wuchs als Sohn des Semitistik-Professors Otto Rössler in Tübingen auf und legte dort das (altsprachliche) Abitur ab. Nach einem Studium der Medizin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen wurde er 1966 zum Dr. med. promoviert. 1967-68 erhielt er eine Post-Doktoranden-Stelle am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen bei Konrad Lorenz. 1969 war er Gastdozent am Center for Theoretical Biology an der New York State University in Buffalo, 1970 Dozent und ab 1977 Professor am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie in Tübingen. 1981 nahm er eine Gastprofessur für Mathematik an der Guelph University in Kanada und 1983 eine Gastprofessur am Center for Nonlinear Studies der University of California am Los Alamos National Laboratory an.

Rössler ist einer der Pioniere der Chaosforschung. Nach ihm ist der Rössler-Attraktor benannt. Daneben beschäftigt er sich auch mit der Endophysik.

Literatur

Werke

  • Endophysik, die Welt des inneren Beobachters, 1992
  • Descartes' Traum. Von der unendlichen Macht des Außenstehens. Audio-CD. Köln: supposé 2002. ISBN 3-932513-28-2
 
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