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Packungsdichte



Die Packungsdichte ist in der Kristallographie definiert als Verhältnis des Volumens der Atome, die sich in einer Elementarzelle befinden, zum Gesamtvolumen der Elementarzelle. Die Atome werden dabei als harte Kugeln mit maximaler und identischer Größe angenommen. Oft wird anstelle der Packungsdichte auch die Bezeichnung Packungsverhältnis verwendet.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die Formel zur Berechnung der Packungsdichte P lautet

P={V_A \over V_E},

wobei VA das Volumen der Atome und VE das Volumen der Elementarzelle ist.

Das kubisch flächenzentrierte Gitter und die hexagonal dichteste Kugelpackung sind die beiden Gitter mit der größten Packungsdichte von gleich großen Kugelteilchen. Die beträgt bei diesen Gittertypen {1 \over 6} \pi \sqrt{2}\approx 0{,}740. Die Packungsdichten anderer Gittertypen liegen unterhalb dieses Wertes. Das primitive kubische Gitter besitzt beispielsweise eine Packungsdichte von {1 \over 6} \pi \approx 0{,}524 und das kubisch raumzentrierte Gitter eine Packungsdichte von {1 \over 8} \pi \sqrt{3}\approx 0{,}680.

 
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