Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Perimeterdämmung



Als Perimeterdämmung wird die Wärmedämmung von erdberührten Bauteilen von Gebäuden und Bauwerken an ihrer Außenseite bezeichnet. Dabei kann es sich sowohl um die Dämmung unterhalb der Bodenplatte eines Gebäudes wie auch um die Wanddämmung einer im Erdreich eingebundenen Kelleraußenwand handeln.

Die Dämmung muss wasser- und druckbeständig sein, daher werden geschlossenporige Schaumstoffmaterialien, z. B. extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten verwendet. Das Dämm-Material wird außerhalb der wasserundurchlässigen Schicht (Bitumenanstrich oder Kunststoff-Folie) angebracht. Es wird oft empfohlen, die Dämmplatten zu verkleben, damit sie nicht verschoben werden, wenn sich die Hinterfüllung der Baugrube setzt. Seit einigen Jahren werden auch Recycling-Materialien wie Glasschaum-Granulat und Glasschaumplatten als Perimeterdämmung verwendet. Glasschaum-Granulat wird aus reinem Altglas hergestellt.

Seit Anwendung der Energieeinsparverordnung hat die Bedeutung von Perimeterdämmungen zugenommen.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Perimeterdämmung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.