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Redwitzit



Redwitzit ist ein spezifisches magmatisches Gestein, das mineralogisch zwischen Granit und Syenit angesiedelt ist und daher auch Syenitgranit genannt wird. Es ist auch als Wölsauer oder Seußener Syenit bekannt. Es enthält weniger Quarz, dafür mehr Biotit (dunkler Glimmer) und Hornblende als gewöhnlicher Granit.

Das Gestein wurde 1916 von dem seinerzeit führenden bayerischen Petrographen Ernst Weinschenk aus Würzburg „Redwitzit“ genannt, nachdem es einen Streit gegeben hatte, ob man es nicht besser „Wunsiedelit“ nennen sollte. Weinschenk bot diesen Namen dem aus dem Fichtelgebirge stammenden Amateurgeologen Oskar Gebhardt im Tausch gegen einige Olivinbasalt-Exponate an, die sich in dessen privater Sammlung befanden.

Größere Vorkommen liegen im Städtedreieck Marktredwitz - Arzberg - Grafenreuth im Fichtelgebirge.

Das „Marktredwitz-Tor“ ist aus diesem Gestein erbaut.

 
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