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Rhodonit



Rhodonit
Rhodonit aus Banská Štiavnica, Slowakei.
Chemismus CaMn4Si5O15
Mineralklasse Inosilikat
VIII/F.27-10 (nach Strunz)
65.4.1.1 (nach Dana)
Kristallsystem triklin-pinakoidal
Kristallklasse \overline{1}
Farbe rosa, rosenrot, bräunlich rot, schwarz, gelb
Strichfarbe weiß
Mohshärte 5,5-6,5
Dichte (g/cm³) 3,67-3,76
Glanz Glas- bis Perlmuttglanz
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch muschelig bis uneben
Spaltbarkeit vollkommen nach {110} und {1\overline{1}0}, gut nach {001}
Habitus dicktafelig // {010}, körnig
Häufige Kristallflächen {010}, {100}, {001}, {110}, {22\overline{1}}, {2\overline{2} \overline{1}}
Zwillingsbildung Lamellen // {010}
Kristalloptik
Brechzahl n α = 1.711-1.738
n β = 1.716-1.741
n γ = 1.723-1.752
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Δ = 0.012-0.014 ; zweiachsig positiv
Pleochroismus schwach
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~ 74-58°/ unsymmetrisch
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten von HCl langsam angegriffen; schwer anfärbbar; verwittert zu Manganoxiden
Ähnliche Minerale Bustamit
Radioaktivität nein
Magnetismus nein
Besondere Kennzeichen

Rhodonit, abgeleitet vom griechischen ρόδον (rhódon) = Rose, ist ein Mineral aus der Klasse der Inosilikate mit der chemischen Formel CaMn4Si5O15, das im triklinen Kristallsystem kristallisiert.

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Bildung und Fundorte

Rhodonit kommt hauptsächlich in metamorphen Gesteinen vor. Dort bildet es bisweilen Mn-Lagerstätten.

Siehe auch

Literatur

  • Strübel G. & Zimmer S.H. (1991): Lexikon der Minerale. Enke Verlag, Stuttgart. ISBN 3-432-92722-3
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Rhodonit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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