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Samsonit



Samsonit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus Ag4MnSb2S6
Mineralklasse Sulfide, Sulfosalze
II/E.07-50 (nach Strunz)
3.4.12.1 (nach Dana)
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse monoklin-prismatisch \ 2/m
Farbe stahlgrau bis schwarz
Strichfarbe dunkelrot
Mohshärte 2,5
Dichte (g/cm³) 5,5
Glanz Metallglanz
Transparenz undurchsichtig
Bruch muschelig
Spaltbarkeit keine
Habitus prismatische, gestreifte Kristalle
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
Besondere Kennzeichen

Samsonit ist ein äußerst seltenes Mineral aus der Mineralklasse der Sulfide, genauer ein Sulfosalz, welches bisher weltweit nur in drei Gruben gefunden wurde. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Formel Ag4MnSb2S6 und entwickelt undurchsichtige, prismatische und gestreifte Kristalle von stahlgrauer bis schwarzer Farbe.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Benannt wurde es 1910 nach seinem ersten Fundort in der Grube Samson.

Bildung und Fundorte

Samsonit bildet sich hydrothermal, als Begleitminerale können verschiedene Apophyllite, sowie Dyskrasit, Galenit, Calcit, Pyrargyrit, Pyrolusit, Quarz und Tetraedrit auftreten.

Als erster und wichtigster Fundort ist die Grube Samson, Sankt Andreasberg/Oberharz in Deutschland zu nennen. Daneben findet sich Samsonit noch in Garpenberg in Schweden, sowie in Cobalt in Kanada.

Siehe auch

Systematik der Minerale, Liste der Minerale, Portal:Geowissenschaften

Literatur

  • Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie. Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Samsonit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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