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Sorafenib



Strukturformel
Allgemeines
Freiname Sorafenib
Andere Namen

IUPAC: 4-{4-[3-(4-Chlor-3- trifluormethylphenyl) ureido]phenoxy}pyridin- 2-carbonsäuremethylamid

Summenformel C21H16ClF3N4O3
CAS-Nummer 284461-73-0
Arzneistoffangaben
Wirkstoffgruppe

Zytostatikum

ATC-Code XE05
Fertigpräparate

Nexavar® (CH), (A), (D)

Verschreibungspflichtig: Ja
Eigenschaften
Molare Masse 464,83 g·mol−1
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

R- und S-Sätze R:
S:
Bitte beachten Sie die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Sorafenib ist ein Multi-Kinase-Inhibitor. Im Moment wird es, wenn eine vorherige Behandlung mit Interleukinen versagt hat oder ungeeignet ist, bei fortgeschrittenem Nierenkrebs eingesetzt. Ein weiters Anwendungsgebiet ist das nicht mehr resezierbare hepatozelluläre Karzinom (Leberzellkarzinom, HCC). Sorafenib zählt zu den Orphan-Arzneimitteln.

Pharmakologie

Als Multi-Kinase-Inhibitor hat Sorafenib mehrere Angriffspunkte:

  1. Es inhibiert die Raf-Kinase und blockiert somit die Raf-Signalkaskade. Es kommt zu einer verminderten Zellteilung und Proliferation.
  2. Es inhibiert die Tyrosinkinasen. Es kommt zu einer Blockade der Signalkaskade und zu einer reduzierten Tumorangiogenese.

Reviews zur Pharmakologie

  • Strumberg; Drugs of Today 41 (12); 2005; 773-784
  • Murphy, Makonnen, Lassoued, Feldmann, Carter, Lee; The American Journal of Pathology 169 (5); 2006; 1875-1885


Reviews zur Synthese und Analytik

  • Afify, Rapp, Hogger; Journal of chromatography 809 (1); 2004;99-103
  • Bankston, Dumas, Natero, Riedl, Monahan, Silbey; Organix Process Research & Development 6 (6); 2002; 777-781


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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sorafenib aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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