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Strunzit



Strunzit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus MnFe3+2(PO)2 · 6 H2O
Mineralklasse Wasserhaltige Phosphate
VII/D.11-020 (nach Strunz)
Kristallsystem Triklin
Kristallklasse Triklin - Pinakoidal, \bar{1}
Farbe gelbbraun, hellgelb
Strichfarbe blassgelb bis weiß
Mohshärte 4
Dichte (g/cm³) 2,5
Glanz Glasglanz
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch uneben
Spaltbarkeit keine
Habitus nadelig, faserig
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale Laueit
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Strunzit ist ein eher seltenes Mineral aus der Mineralklasse der Phosphate, genauer ein wasserhaltiges Phosphat mit fremden Anionen. Es kristallisiert im triklinen Kristallsystem mit der chemischen Formel MnFe3+2(PO)2 · 6 H2O in den Farben gelbbraun bis hellgelb. Strunzit bildet Pseudomorphosen zum monoklinen Kristallsystem aus.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Seinen Namen erhielt es zu Ehren von Karl Hugo Strunz (1910-2006), einem berühmten, deutschen Mineralogen.

Bildung und Fundorte

Strunzit bildet sich durch Verwitterung anderer Phosphate in Pegmatiten.

Fundorte sind unter anderem Hagendorf in Deutschland und New Hampshire in den USA.

Siehe auch

Systematik der Minerale, Liste der Minerale

Literatur

  • Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie, Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Strunzit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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