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Symmetrisierungspostulat



Unter dem Symmetrisierungspostulat versteht man die empirische Tatsache in der Physik, dass bei Vertauschung zweier Teilchen alle Bausteine der Quantenwelt mit

Mathematisch kann dieses Verhalten durch das Einführen eines Permutationsoperators erfasst werden, der bei Bosonen den Eigenwert +1, bei Fermionen entsprechend -1 liefert. Die Wirkung dieses Operators ist die Vertauschung zweier Teilchen in einer Vielteilchen-Wellenfunktion. Sind diese Teilchen ununterscheidbar, folgt dass der Operator mit dem Hamiltonian vertauscht:

[H,P] = 0


Von Wolfgang Pauli stammt eine recht komplizierte Begründung dieses Sachverhalts, die auf nicht-elementare Methoden der relativistischen Quantenfeldtheorie zurückgreift. Erst mit der Kombination von Quantentheorie und spezieller Relativitätstheorie war es Pauli möglich, das Spin-Statistik-Theorem zu beweisen.

Siehe auch

  • W. Pauli, The Connection Between Spin and Statistics, Phys. Rev. 58, 716-722(1940). (abstract)
  • Die Symmetrie der Wellenfunktion
 
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