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Tetracen



Das Tetracen mit der Summenformel C18H12 setzt die Reihe Benzol, Naphthalin und Anthracen logisch fort, weil es aus vier an einander gereihten Benzolringen besteht.

Strukturformel
Allgemeines
Name Tetracen
Andere Namen
  • Naphthacen
  • Benz[b]anthracen
Summenformel C18H12
CAS-Nummer 92-24-0
Kurzbeschreibung orangefarbene Blättchen
Eigenschaften
Molare Masse 228,28 g·mol−1
Aggregatzustand fest
Dichte 1,31 g·cm−3
Schmelzpunkt 341 °C (sublimiert)
Löslichkeit

schlecht löslich in Wasser, Benzol und Schwefelsäure

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

R- und S-Sätze R: ?
S: ?
MAK

-

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Darstellung und Vorkommen

Tetracen kann durch Reaktion von Phthalsäureanhydrid mit entsprechenden Naphthalin-Derivaten synthetisiert werden. Ein natürliches Vorkommen ist Steinkohleteer, aus dem es durch Destillation erhalten werden kann.

Verwendung

Tetracen hat eine Bedeutung als organischer Halbleiter erlangt, und kann in elektrisch gepumpten organischen Halbleiter-Lasern verwendet werden. Zudem wird es als Farbstoff verwendet

Eigenschaften

Die Lösungen von Tetracen geben eine grünliche Fluoreszenz ab.

Sonstiges

Die Bezeichnung Tetracen kann leicht mit Tetrazen verwechselt werden, welches im Gegensatz zum Tetracen hoch explosiv ist, daher sollte der Name Naphthacen verwendet werden.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tetracen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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