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Tetradymit



Tetradymit
Chemismus Bi2Te2S
Mineralklasse Sulfide und Sulfosalze
Kristallsystem trigonal[1]
Kristallklasse 3/m
Farbe zinnweiß bis stahlgrau
Strichfarbe stahlgrau
Mohshärte 1-2
Dichte (g/cm³) 7,4-7,5 g/cm3
Glanz metallglanz
Transparenz undurchsichtig
Bruch
Spaltbarkeit {0001} vollkommen
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten löslich in Salpetersäure HNO3 und Schwefelsäure H2SO4
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Tetradymit ist ein Mineral aus der Ordnung der Metalle. Es wurde 1831 von Haidinger zuerst beschrieben und nach dem griechischen Wort tetradymos (vierfach) benannt. Es kristallisiert rhomboedrisch, häufig in Zwillingen und Vierlingen (woher der Name), kommt aber auch derb vor. Es ist zinnweiß bis stahlgrau und nur auf frischer Spaltungsfläche stark glänzend. Es hat eine Mohs-Härte von 1-2 und ein spezifisches Gewicht von 7,4-7,5 g/cm3. Es besteht aus Tellur, Schwefel und Bismut Bi2Te2S, scheint aber mit anderen Tellurwismuten nur eine Spezies zu bilden, deren Tellur- und Wismutgehalt schwankt, während Schwefel (und Selen) unwesentlich sind. Fehlt Schwefel ganz wird das Mineral Tellurobismutit oder Tellurwismut Bi2Te3 genannt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bildung und Fundorte

Tetradymit findet sich bei Schemnitz in Ungarn, in Virginia, North Carolina, Montana. Etwas abweichend zusammengesetzte Tellurwismute bei Deutsch-Pilsen in Ungarn, San José in Brasilien, Cumberland in England. Es bildet sich hydrothermal.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Tetradymit
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tetradymit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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