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Verschleißfestigkeit



Die Verschleißfestigkeit ist die Widerstandsfähigkeit eines festen Körpers gegen Verschleiß (mechanischer Abrieb). Zur Verbesserung wird häufig bei Metallen die Körperoberfläche gehärtet oder beschichtet. Keramische Werkstoffe sind besonders verschleißfest. Eine geeignete Schmierung erhöht die Verschleißfestigkeit ebenfalls.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Stahlbau

Beim Stahl wird eine bestimmte Verschleißfestigkeit durch Wärmebehandlungsverfahren (Vakuumhärten, Einsatzhärten, Induktionshärten, Flammhärten, Nitrieren, usw...) erreicht.

Naturharte, verschleißfeste Stähle weisen einen hohen Anteil an Kohlenstoff (C) und Mangan (Mn) im Gefüge auf.

Zusätzlich können verschleißfeste Oberflächen durch Beschichten mit verschleißfesten Schutzschichten (TiN, TiCN, TiAlN, WC/C, Hartchrom, etc...) erzielt werden. Einige Beschichtungsverfahren sind z. B. PVD-Beschichten, CVD-Beschichten, Hartverchromen.

Straßenbau

Die Verschleißfestigkeit von Beton- oder Asphaltdecken hängt von den Eigenschaften der verwendeten Mineralstoffe, wie zum Beispiel Frost- und Raumbeständigkeit, Polierbarkeit, Kornform oder der Haftung zwischen Mineralstoff und Bindemittel, und den Eigenschaften des Mörtels bzw. Bitumens ab.

 
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