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Warmumformung



Mit Warmumformung werden all diejenigen Umformschritte bezeichnet, die oberhalb der Rekristallisationstemperatur eines Metalls stattfinden. Die während der Umformung ablaufende Verfestigung wird durch während und nach dem Umformschritt ablaufende Erholungs- und Entfestigungsprozesse begleitet. Dadurch können sehr hohe Umformgrade aufgebracht werden. Verfahren der Warmumformung können unter anderem sein:

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Vergleiche von Warm- und Kaltumformen

Warmumformen

  • Arbeitstemperatur oberhalb der Rekristallisationstemperatur
  • Große Umformbarkeit der Werkstoffe
  • Geringe Umformkräfte
  • Geringe Änderung von Festigkeit und Bruchdehnung am umgeformten Werkstoff

Kaltumformen

  • Arbeitstemperatur unterhalb der Rekristallisationstemperatur
  • Enge Maßtoleranzen möglich
  • Kein Verzundern der Oberfläche
  • Erhöhung der Festigkeit und Verringerung der Bruchdehnung (Kaltverfestigung)

Durch das Kaltumformen wird das Gefüge des verwendeten Werkstoffes derart in Mitleidenschaft gezogen, dass z.B. die schweißtechnische Bearbeitung dieses Bauteiles nicht mehr sichergestellt werden kann. Einzig und allein das Weichglühen könnte die Spannung aus dem Kaltumformten Werkstück wieder seiner ursprünglichen Schweißeignung gerecht werden!

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Warmumformung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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