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Wicklung



Als Wicklung bezeichnet man eine um eine Achse verlaufende Aufwicklung eines festen Materials. Hierbei ist die Wicklung selten ein Selbstzweck wie bei einer Spiralfeder, sondern dient eher als Bestandteil einer übergeordneten Einheit bzw. Einrichtung.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Häufig wird dieser Begriff in der Elektrotechnik für eine Spule, hergestellt aus einem Leiter, benutzt. Im weiteren haben Transformatoren, Relais, Motoren und Generatoren Wicklungen, die basierend auf elektrischen Leitern zur Erzeugung bzw. Übertragung von Magnetfeldern dienen.

Damit der Strom nur durch die Leiter und nicht quer dazu fließt, sind die Wickeldrähte meist dünn isoliert. Andere Beispiele sind Seile, Fäden und Bänder die z.B. auf Rollen oder Trägern aufgewickelt werden, also als Wicklung zum Aufbewahren oder zum Transport nur ein Art "Aggregatszustand" einnehmen.

Der Begriff Wickeltechnik bezeichnet alle technischen Vorgänge zum Herstellen von Wicklungen. Mit Wickelmaschinen lassen sich Wicklungen herstellen.

Mehrlagige Wicklungen bestehen aus konzentrischen Spiralen, welche durch den Wechsel des Wickelsinns übereinander liegen.

Eine trägerlose Wicklung wird auch als freitragend bezeichnet.

Darüber hinaus können Wicklungen auch durch Ätz- oder Klebeverfahren direkt auf verschiedene ebene Materialien (z. B. feste Leiterplattenwerkstoffe oder flexible Folienwerkstoffe) aufgebracht werden. Diese haben dann meistens eine spiralähnliche Form und können als Single- oder Multilayer ausgeführt sein.

 
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