Um alle Funktionen dieser Seite zu nutzen, aktivieren Sie bitte die Cookies in Ihrem Browser.
my.chemie.de
Mit einem my.chemie.de-Account haben Sie immer alles im Überblick - und können sich Ihre eigene Website und Ihren individuellen Newsletter konfigurieren.
- Meine Merkliste
- Meine gespeicherte Suche
- Meine gespeicherten Themen
- Meine Newsletter
Zener-EffektDer Zener-Effekt, nach seinem Entdecker Clarence Melvin Zener (1905-1993) benannt, ist das Auftreten eines Stroms (Zener-Strom) in Sperrrichtung bei einer hoch dotierten Halbleitersperrschicht durch freie Ladungsträger. Produkt-HighlightDie Grundlage für den Zener-Effekt ist eine durch Vorspannung hervorgerufene gegenseitige Verschiebung der Energiebänder im p-dotierten und im n-dotierten Bereich. Diese Verschiebung geht soweit, dass unbesetzte Zustände im Leitungsband die gleiche Energie haben wie besetzte Zustände im Valenzband. Durch diese Annäherung ist es Elektronen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit möglich, ohne Energieaufnahme aus dem Valenzband in das Leitungsband zu gelangen (Tunneleffekt). Die für den „Zener-Durchbruch“ notwendige Mindestspannung wird als Zener-Spannung oder als Z-Spannung bezeichnet. Bei Siliziumdioden liegt die Zener-Spannung etwa zwischen 2 und 5,5 V. Technisch genutzt wird dieser Effekt bei so genanntenen Zenerdioden deren Schwellspannung unter 5,5 V liegt. Darüber überwiegt der Lawinen-Durchbruch, auch wenn Zenerdioden mit Zener-Spannungen über 5,5 V im allgemeinen auch als Zenerdioden bezeichnet werden. Funktionell wesentliches Kriterum ist, dass der Zener-Durchbruch einen negativen Temperaturkoeffizienten aufweist. Im Gegensatz zum Lawinen-Durchbruch mit positiven Temperaturkoeffizienten. |
| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Zener-Effekt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
- Preise unter Druck: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Propylen
- BASF erhöht die Preise für Polymerdispersionen, Polymerpulver, Harze und Additive
- BASF: Margen-Erhöhung für Polystyrol in Europa ab Juli 2006
- Erstmals ein Wyeth Deutschland-Chef in den Wyeth-Konzernvorstand berufen
- Merck stärkt Unternehmensmarken weltweit - Chemie-Tochtergesellschaften umbenannt - Merck und EMD als Marken gestärkt



