Lanxess-Aufsichtsrat hält den Fall Heitmann für erledigt
(dpa-AFX) Der Konflikt mit dem überraschend ausgeschiedenen früheren Lanxess-Chef Axel Heitmann ist nach Einschätzung des Aufsichtsrates beendet. Nachdem der Manager auf eine Abfindung verzichtet und dem Konzern die Kosten für den Umbau seines Privathauses erstattet habe, sei die Sache aus der Sicht des Kontrollgremiums erledigt, erklärte der Vorsitzende Rolf Stomberg am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Köln.
Im Zuge der Ablösung Heitmanns war bekanntgeworden, dass der Manager nach einem Umzug von Mülheim an der Ruhr nach Hamburg sich von Lanxess die Kosten für dem Einbau von Sicherheitstechnik in seinem neuen denkmalgeschützten Haus in Höhe von 600 000 Euro habe bezahlen lassen. Heitmann habe Fehler eingeräumt und die Summe erstattet. Lanxess seien keine finanziellen Nachteile entstanden, betonte Stomberg.
In seinem Aufhebungsvertrag hatte Heitmann zuvor eine Abfindung aus seinem laufenden Vertrag in Höhe von 9,2 Millionen Euro vereinbart. Darauf verzichtete er später. Nach dem geänderten Aufhebungsvertrag hätten ihm noch insgesamt 2,1 Millionen Euro zugestanden.
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