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QSIL erwirbt Barat Ceramics

10.01.2019

Pünktlich zum Weihnachtsfest erfüllte sich der Werkstoffspezialist QSIL den nächsten Wachstumswunsch: Durch den Kauf des Keramikexperten aus Auma erreicht die QSIL Gruppe aus Ilmenau zukünftig die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro.

Barat Ceramics GmbH blickt auf eine ähnliche Vergangenheit wie QSIL zurück: Ausgegründet aus dem Kombinat VEB Keramische Werke Hermsdorf, hat sich die Gesellschaft in den letzten 25 Jahren zum gefragten Lösungsanbieter mit Produkten aus der technischen Spezialkeramik entwickelt.

Für QSIL Miteigentümer Stephan Behr hat die Akquisition neben der weiteren Diversifikation der Unternehmensgruppe und den wechselseitigen Chancen in Technik und Vertrieb auch eine persönliche Komponente. Er wurde in der Nähe von Auma geboren und hat einen Großteil seiner Jugend in Zeulenroda verbracht. Die „Thüringer Lösung“, wie er den Unternehmenskauf nennt, soll die Nähe der Standorte und kulturelle Gemeinsamkeiten zur Zusammenarbeit und zum gemeinsamen Wachstum nutzen.

Bis 2021 werden 5 Millionen Euro in den Standort Auma investiert und der internationale Vertrieb gestärkt. Michael Keitz, Finanzvorstand der QSIL, wird Thüringens Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee, bei dessen Besuch in Auma fragen, wie die Unterstützung der Thüringer Landesregierung bei diesem Vorhaben aussehen kann. Nach dem erfolgreichen Wachstum der Gruppe mit Produktionsstandorten in Ilmenau, Auma und Winschoten (Niederlande) wird QSIL ab 2019 als „Großes Unternehmen“ eingestuft und ist damit – genau wie die großen DAX-Konzerne - von der Förderung einer deutlichen Kapazitätserweiterung ausgeschlossen.

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