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Wissenschaftliche Ergebnisse für jedermann

Bühne frei beim Science Slam

24.06.2013

Was in den Labors an Universitäten und Forschungsinstituten geschieht, wird nur selten außerhalb wissenschaftlicher Kreise wahrgenommen. Naturwissenschaftliche Forschung und ihre Ergebnisse haben nicht wirklich den Ruf unterhaltsam zu sein und werden eher als staubtrocken bezeichnet. Zumindest als bühnentauglich und für die abendliche Unterhaltung eines Laienpublikums geeignet erscheinen diese Arbeiten in den Laboren nicht. Das dies nicht so sein muss, beweist der Science Slam.

Was ist ein Science Slam?

Studierende und Nachwuchswissenschaftler aller Fächer kommen beim Science Slam aus ihren Labors und Bibliotheken und wagen sich auf die Bühne. Sie haben zehn Minuten Zeit, um ihr eigenes Forschungsprojekt in einem unterhaltsamen, populärwissenschaftlichen Vortrag vorzustellen. Bei der Präsentation sind alle Hilfsmittel erlaubt - ob PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Experimente. Und wie beim schon bekannteren Poetry Slam bildet auch beim Science Slam das Publikum die Jury und entscheidet, wer am Ende des Abends zum Sieger gekürt wird. Dabei geht es vorrangig um die Frage: Wer schafft es am besten, Sinn und Ziel seiner Forschungsbemühungen unterhaltsam und für Laien verständlich auf die Bühne zu bringen?

„Junge Forscher leiden ja manchmal darunter, dass sie ihren wissenschaftlichen Enthusiasmus im stillen Kämmerlein ausleben müssen. Beim Science Slam haben sie die Chance auf ein größeres Publikum - auch wenn sie vielleicht noch keinen wissenschaftlichen Durchbruch erreicht haben“, erklärt die Organisatorin Julia Offe die Idee. „Und die Zuschauer bekommen Wissenschaft auf Augenhöhe serviert von jemandem, der sich für sein Thema begeistert und sich tat-sächlich Mühe gibt, verstanden zu werden“.

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