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Alabandin



Alabandin
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus MnS
Mineralklasse Sulfide und Sulfosalze
Kristallsystem kubisch[1]
Kristallklasse m3m
Farbe Grau bis Schwarz
Strichfarbe dunkelgrün
Mohshärte 3,5 - 4
Dichte (g/cm³) 3,9 - 4,1 g/cm3
Glanz halbmetallsich glänzend
Transparenz undurchsichtig
Bruch uneben[2]
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Alabandin (Manganglanz, Braunsteinblende, Braunsteinkies, Manganblende) ist ein Mineral aus der Ordnung der einfachen Sulfuride. Es kristallisiert tesseral und findet sich meist derb in körnigen Aggregaten und eingesprengt. Es ist eisenschwarz bis dunkel stahlgrau, bräunlichschwarz anlaufend und halbmetallisch glänzend. Seine Mohs Härte beträgt 3,5-4 und sein spezifisches Gewicht beträgt 3,9 - 4,1 g/cm3. Chemisch besteht Alabandin aus Schwefelmangan MnS mit 63,22 % Mangan.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bildung und Fundorte

Es findet sich bei Alabanda (Namensgeber) in der Türkei, in Kapnik, Nagyag und Offenbanya in Siebenbürgen, bei Gersdorf in Sachsen, in Mexiko und Brasilien.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Alabandin?redirectfrom=Alabandit
  2. http://www.minlex.de/index.php?id=min-000319
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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