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Anilazin



Strukturformel
Keine Strukturformel vorhanden
Allgemeines
Name Anilazin
Andere Namen
  • 2-Chlor-N-(4,6-dichlor-1,3,5-triazin-2-yl)anilin
  • Zinochlor
Summenformel C9H5Cl3N4
CAS-Nummer 101-05-3
Kurzbeschreibung farbloser Feststoff
Eigenschaften
Molare Masse 275,52 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte 1,7 g/cm3[1]
Schmelzpunkt 159-160 °C[1]
Siedepunkt Zersetzung [1]
Dampfdruck

praktisch 0 bei 20°C [1]

Löslichkeit

schwer löslich in Wasser (8 mg/l)

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
[1]
R- und S-Sätze R: 36/38-50/53[1]
S: (2-)22-60-61[1]
LD50

3630 mg/kg oral Ratte[2]

WGK 3[1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Anilazin ist ein eine heterozylische organischen Verbindung aus der Gruppe der Triazin-Derivate. Sie liegt in Form eines farblosen Feststoffes vor und wird als Fungizid eingesetzt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Anilazin wurde zuerst 1955 vermarktet.[3]

Verwendung

Anilazin wird als Kontaktfungizid verwendet. Es wird bzw. wurde gegen zahlreiche Blatt- und Fruchtkrankheiten (z.B. bei Befall mit Septoria, Alternari spp, Colletotrichum coffeanum, Leptosphaeria nodorum und Pyrenophora teres) bei verschiedenen Kulturpflanzen (Kaffee, Getreide, ...) eingesetzt.

Wiki/Weblinks

  • Rückstandshöchstmengenverordnung

Quellen

  1. a b c d e f g h Eintrag zu CAS-Nr. 101-05-3 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 11.12.2007 (JavaScript erforderlich)
  2. Datenblatt bei InChem
  3. Datenblatt beim National Toxicology Program
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Anilazin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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