Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Asymptotische Freiheit



In der Physik beschreibt die asymptotische Freiheit die Abnahme der Stärke der Wechselwirkung in der Quantenchromodynamik bei kleineren Abständen bzw. hohen Energien zwischen den Quarks.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Man spricht bei diesem Phänomen auch von der Abnahme der Kopplungsstärke bei hohen Energien. Das Gegenteil der asymptotischen Freiheit tritt bei niedrigen Energien auf und führt zum Confinement der Quarks in Mesonen und Nukleonen.

Da die Störungstheorie, der übliche Zugang bei Rechnungen in Quantenfeldtheorien, nur bei kleinen Kopplungsstärken gültig ist, sind die Ergebnisse solcher Rechnungen für die Quantenchromodynamik nur bei hohen Energien, d.h. für asymptotisch freie Quarks gültig.

Vom theoretischen Standpunkt gesehen beruht die asymptotische Freiheit in der Quantenchromodynamik auf der dieser Theorie zugrunde liegenden nicht-abelschen SU(3) Eichsymmetrie.

Für die Entdeckung des Phänomens der asymptotischen Freiheit im Jahre 1973 erhielten David Gross, Frank Wilczek und David Politzer den Nobelpreis für Physik des Jahres 2004.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Asymptotische_Freiheit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.