Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Ausschütteln



Mit Ausschütteln bezeichnet man in der Chemie eine Trennmethode, bei der ein gelöster Stoff mit Hilfe eines anderen Lösemittels extrahiert wird.

Dazu wird die Lösung mit dem zu extrahierenden Stoff in einen Scheidetrichter gefüllt und mit einer (definierten) Menge eines Lösemittels versetzt, der den Stoff (oder ein Reaktionsprodukt) aufnehmen soll. Das zugegebene Lösemittel sollte sich nicht (oder nur unbedeutend) mit dem anderen Lösemittel mischen, so dass sich ein Gemisch ergibt, dass aus zwei Lösemittelphasen besteht. Nun wird der Scheidetrichter von Hand oder einer Maschine eine Zeit lang geschüttelt - daher der Name der Methode. Nach einer Wartephase kann man nun eine der Flüssigkeitsphasen ablassen und hat somit eine Trennung erreicht.


Siehe auch: Extraktion (Verfahrenstechnik)

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ausschütteln aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.