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Austauschboden



Austauschböden sind Bauteile in Apparaten in der Verfahrenstechnik und im Apparatebau.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Sie sind waagerechte, plattenförmige Einbauten, die in bestimmten Abständen in die rohrartige Kolonne eingebaut sind. Auf jedem Boden befindet sich eine Flüssigkeitsschicht, die durch die Öffnungen im Boden von Dampf durchströmt wird. Auf dem Boden bildet sich dadurch eine intensiv bewegte Sprudelschicht aus Flüssigkeit und Dampfblasen. Hier findet der Wärme- und Stoffaustausch statt. Die Flüssigkeit fließt auf einer Seite auf den Austauschboden, strömt dann quer über den Boden und fließt über ein Wehr durch ein Ablaufrohr auf den nächst tieferen Boden.

Alternativ zu den Austauschböden werden auch in Kolonnen Füllkörper verwendet.

Bauarten und Eigenschaften

Die Austauschböden unterscheiden sich durch ihre Bauart. Diese sind:

  • Glockenboden - Gleich bleibend gute Trennwirkung bei wechselnden Durchsatzmengen. Sehr hohe Investitionen.
  • Ventilboden - Gleich bleibend gute Trennwirkung bei wechselnden Durchsatzmengen. Hohe Investitionskosten.
  • Siebboden - Gute Trennwirkung nur in engen Durchsatzgrenzen. Niedrige Investitionskosten.
  • Gitterboden - Gute Trennwirkung nur in engen Durchsatzgrenzen. Niedrige Investitionskosten.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Austauschboden aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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