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Dunit



 

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Dunit ist ein ultramafisches Gestein aus der Gruppe der Peridotite, das zu mindestens 90 Volumen-% aus dem Inselsilikat Olivin besteht. Weitere typische Bestandteile sind Ortho- und Klinopyroxen (häufig Chromdiopsid) und Chromit. In einigen Duniten wurden bis zu 15 cm große Forsteritkristalle gefunden. Aufgrund des Mineralbestandes hat Dunit eine grasgrüne Farbe, durch die intensive Verwitterung von Olivin und Limonitisierung an der Luft wird er ockergelb. Dunit ist ein typisches Gestein des Erdmantels. Dunitknollen, die im Zuge vulkanischer Aktivität als Xenolithe zur Erdoberfläche befördert und z.B. als vulkanische Bomben (auch als Olivinbombe bezeichnet) ausgeworfen wurden, finden sich in Deutschland in der Vulkaneifel und im Kaiserstuhl (Baden). Benannt wurde Dunit von dem österreichischen Geologen Ferdinand von Hochstetter im Jahre 1859 nach den Dun Mountains bei Nelson, Neuseeland. Dieser Gebirgszug ist Teil eines ultramafischen Gürtels der durch die Alpine Fault um 600 km versetzt ist.

 
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