Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Fortadur



Fortadur ist ein Handelsname für ein verstärktes Duranglas. Die Schott Glaswerke haben zusammen mit der Universität Karlsruhe und der TU Berlin ein Verfahren entwickelt, wodurch die Festigkeit von Glas und Glaskeramik erheblich gesteigert werden kann. Dabei werden keramische Langfasern aus Kohlenstoff oder Siliciumcarbid so ins Glas eingebracht, daß das entstehende Komposit sehr hohen mechanischen Spannungen und Belastungen widerstehen kann. Dadurch ist es möglich, Glasmatrixkomposite herzustellen, die auch in konstruktiven Bereichen, wie z.B. dem Maschinenbau eingesetzt werden können, da sie so fest wie viele Stähle sind. Meist ist es verstärktes Borosilikatglas, das vor allem im Heißhandling, z.B. als Umlenkfinger oder Abstreifplatten, eingesetzt wird. Borosilikatgläser sind sehr chemikalien- und temperaturbeständig.


  • http://www.schott.com/tubing/german/products/technical_tubing/products/duran.html zu Borosilicatglas
  • http://www.duran-group.com/german/products/medica/industrial/overview.html zu Fortadur
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fortadur aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.