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Glührückstand



Unter Glührückstand (in %) versteht man den Anteil an mineralischer Substanz einer Probe. Um ihn zu bestimmen, wird die Probe bei Temperaturen größer 500°C (bei Brennstoffen nach DIN 815°C, bei z.B. Deponieabfällen 550°C) so lange geglüht, bis keine Gewichtsabnahme mehr festzustellen ist. Die Differenz zwischen der Masse des Glührückstandes, zur aufgegebenen Gesamtmasse bildet den prozentualen Anteil des Glührückstandes. Ein hoher Glührückstand deutet auf einen hohen Anteil an mineralischer Substanz in der Probe hin. Der organische Anteil wird über den Glühverlust bestimmt.

Die Bestimmung des Glührückstandes ist unter anderem bei der Analyse von Klärschlämmen und Hausmüll von Bedeutung, wird aber auch bei zahlreichen technischen Prozessen zur Auswertung der Ergebnisse verwendet. Auch von Lebensmitteln wird der Glührückstand bestimmt. Dort wird er normalerweise als Aschegehalt bezeichnet.

 
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