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Induktionshärten



Induktionshärten bringt vor allem kompliziert geformte Werkstücke lediglich in bestimmten Bereichen auf erforderliche Härtetemperatur (partielles Härten) um sie anschließend abzuschrecken. Bevorzugt Vergütungsstähle erreichen Werte, die konventionellem Härten nahekommen. In Sachen Genauigkeit, Steuerbarkeit und Zugänglichkeit, wird es nur noch durch das Laserstrahlhärten übertroffen.

Induktivhärten wird vorwiegend in der Werkzeugherstellung verwendet. Beispielsweise wird bei Zangen nur die Schneide induktiv gehärtet, da sie eine höhere Härte benötigt als das komplette Werkzeug.

Elektromagnetische Induktion: Bewegt man einen Leiter so durch ein ruhendes magnetisches Feld, dass der Leiter die Feldlinien schneidet, wird im Leiter eine elektrische Spannung erzeugt. Induktion entsteht also infolge von Wechselwirkungen zwischen elektrischen und magnetischen Feldern.

Mit einer Spule aus Kupfer durch die Wasser zum Kühlen unter hohem Druck durchläuft, induziert man im Werkstück Wirbelströme. Bei ausreichender Intensität wird so in der zur härtenden Schicht Wärme erzeugt. Die Einhärtetiefe hängt von der Eindringtiefe des Stroms ab, der Strom wird seinerseits durch die Frequenz bestimmt: Je höher die Frequenz, desto geringer die Stromeindringtiefe. Dieser Zusammenhang ist als sogenannter Skineffekt bekannt. Sobald ein Metallischer Gegenstand unter die Kupferspule (Induktor) geführt wird, beginnt das Werkstück an der Stelle (Innerhalb der Spule) zu glühen.

siehe auch

 
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