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J. Schmalz



 

Die J. Schmalz GmbH wurde 1910 als Rasierklingenfabrik in Glatten im Schwarzwald gegründet. Über die Jahre hinweg änderte sich das Produktionsprogramm von Rasierklingen über Transportgeräte hin zu Vakuum-Komponenten, Vakuum-Handhabungssystemen und -Aufspannsystemen.

Heute ist das Unternehmen Weltmarktführer im Bereich Vakuum-Aufspanntechnik und einer der führenden Anbieter von Vakuum-Technologie in der Automatisierungs- und Handhabungstechnik und beschäftigt über 390 Mitarbeiter (Stand: 2006). Das weltweite Vertriebsnetz umfasst 14 Auslandsgesellschaften in China, Finnland, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Kanada, Korea, Niederlande, Polen, Russland, Schweiz, Spanien und den USA.

Schmalz ist nach DIN ISO 9001 (Qualität) und nach DIN ISO 14001 (Umwelt) zertifiziert und nach der EG-Öko-Audit Verordnung (EMAS) validiert.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahre 1910 gründet Johannes Schmalz die J. Schmalz Rasierklingenfabrik. Nach dem zweiten Weltkrieg übernimmt 1945 Ing. Artur Schmalz das Unternehmen und beginnt mit der Produktion von Anhängern für Flughäfen, Fluggastfahrtreppen und Transportgeräten. Dr. Dipl.-Ing. Kurt Schmalz übernimmt dann 1984 die Geschäftsleitung. Es erfolgt eine Neuorientierung des Unternehmens und Spezialisierung auf Vakuum-Handhabungstechnik und Vakuum-Komponenten. 1990 tritt Dipl. Ing. Wolfgang Schmalz in die Geschäftsleitung ein und ein Jahr später gewinnt das Unternehmen den Bundespreises des Wirtschaftsministeriums für innovatorische Leistungen.

1994 erfolgt die Zertifizierung des Unternehmens nach DIN ISO 9001 und 1997 die Zertifizierung nach DIN ISO 14001 und Validierung nach der EG Öko-Audit Verordnung. Im gleichen Jahr wird das firmeneigene Schulungszentrum „Schmalz Academy“ eingerichtet. 1998 entsteht die erste Niederlassung in der Schweiz. Heute unterhält Schmalz ein weltweites Vertriebsnetz mit 14 Niederlassungen. 2002 startet die eBusiness Plattform und des Online-Shops und man bezieht die neuen Büro- und Fertigungsgebäudes am Stammhaus in Glatten bei Freudenstadt.

Produkte

Die Produktpalette erstreckt sich hauptsächlich auf:    

  • Vakuum-Komponenten und -Greifsysteme: Mit Vakuum-Komponenten und -Greifsystemen können Produktivitätssteigerungen in automatisierten Prozessen erzielt werden. Werkstücke sind beispielsweise Elektronik-Chips oder CDs, aber auch Möbelteile oder schwere Stahlbleche.
  • Vakuum-Handhabungssysteme: Vakuum-Handhabungssysteme rationalisieren Produktionsprozesse durch effizientes Werkstück-Handling. Betriebseinrichtungen, wie Vakuum-Arbeitstische oder Etagenwagen, werden im Handwerk und in industriellen Fertigungsprozessen, z.B. in der Solar- und Holzbranche verwendet. Dazu zählen:
    • Vakuum-Schlauchheber eignen sich besonders für häufiges und schnelles Heben und Bewegen von Kartons, Säcken, Fässern u. ä. bis 300 kg.
    • Vakuum Hebegeräte sind für die Handhabung von Blechen, Glasscheiben, Spanplatten, Betonplatten etc. mit einem Gewicht bis zu 2.000 kg geeignet.

 

  • Vakuum-Aufspannsysteme: Schmalz gilt als Weltmarktführer in der Vakuum-Aufspanntechnik für CNC-Bearbeitungszentren.

Auszeichnungen

  • 2000: Gewinn des Umweltpreises für Unternehmen des Landes Baden-Württemberg im Bereich Industrie.
  • 2004: Siebter Platz beim Wettbewerb Deutschlands beste Arbeitgeber, verliehen durch das Wirtschaftsmagazin Capital.
  • Platzierung unter den Top 100 Unternehmen im Contest „Great Place to Work Institute Europe“.
  • Gewinn des BDI-Umweltpreises und des Green Week-Awards des ICEO.
  • Dr. Kurt und Wolfgang Schmalz erhalten den Preis „Ökomanager 2004“ in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“, verliehen durch das Wirtschaftsmagazin Capital und der Umweltstiftung WWF Deutschland.
  • 2005: Gewinn des ersten Deutschen Preises für Wirtschaftsethik.

Auszeichnungen im Bereich Umwelt

  • Umweltanerkennung des Landes Baden-Württemberg (1998)
  • Umweltpreis für Unternehmen des Landes Baden-Württemberg im Bereich Industrie (2000)
  • Umweltpreis des BDI für die Industrie, Kategorie „umweltorientierte Unternehmensführung“ (2004)
  • Green Week-Award im Bereich „Management Award for Sustainable Development“ der europäischen Kommission (2004)
  • Ökomanager 2004 in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“ des Wirtschaftsmagazins CAPITAL und der Umweltstiftung WWF Deutschland.

Nachhaltiges Wirtschaften

Die J. Schmalz GmbH engagiert sich im Umweltschutz, nutzt eigene, regenerative Energien wie z. B. Strom aus Wind- und Wasserkraftanlagen und betreibt seine Gebäudeheizung mit Hackschnitzeln. Das Unternehmen stellt so mehr Energie her, als es selbst verbraucht. Diese Aktivitäten im Umweltschutz wurden durch Auszeichnungen wie den Green Week-Award im Bereich "Management Award for Sustainable Development" der europäischen Kommission (2004), den "BDI-Umweltpreis 2004" und den "Ökomanager 2004" honoriert. Außerdem erhielt die J. Schmalz GmbH den "Deutschen Preis für Wirtschaftstechnik".

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel J._Schmalz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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