Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Kältefalle



Eine Kältefalle ist eine natürliche oder künstliche Höhle, die so gebaut ist, dass Eis sich im tiefsten Teil anlagert oder dorthin gebracht werden kann. Sie nutzt die physikalische Eigenschaft, dass kalte Luft schwerer als warme Luft ist und Luft an sich ein schlechter Wärmeleiter ist.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die über dem Eis liegende Luft kühlt auf die Eistemperatur ab, dadurch ist sie schwerer als die warme Außenluft und schirmt dadurch das kalte Medium vom warmen ab. Wenn sie unbeweglich über dem Eis liegt, also keine Konvektion stattfindet, findet nur eine geringe Erwärmung des Eises durch Wärmeaustausch und Wärmezufuhr durch die Wände statt.

Kältefallen wurden vor der Erfindung des Kühlschranks genutzt, um Lebensmittel haltbar zu machen und Bier zu kühlen (Eiskeller).

Eine natürliche Kältefalle befindet sich in der Wendelsteinhöhle unterhalb des Wendelsteins. In ihr findet sich bis weit in den Sommer hinein Eis, und die Temperatur liegt bei 0 °C.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kältefalle aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.