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Kojisäure



Strukturformel
Allgemeines
Name Kojisäure
Andere Namen

5-Hydroxy-2-(hydroxymethyl)-4-pyron

Summenformel C6H6O4
CAS-Nummer 501-30-4
Kurzbeschreibung farblose Kristalle
Eigenschaften
Molare Masse 142,11 g·mol−1
Aggregatzustand fest
Schmelzpunkt 152–155 °C
Löslichkeit

löslich in Wasser, 7% in Ethanol

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 22-24/25
WGK 3 (stark wassergefährend)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Kojisäure kommt in der Natur in den Mycelien verschiedener Pilze, besonders im Schimmelpilz Aspergillus oryzae, vor. Sie wurde 1907 erstmals isoliert.

Kojisäure wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Verwendet wird sie allerdings vor allem wegen ihrer Wirkung als Tyrosinasehemmer. Beim Auftragen auf die Haut bewirkt diese Eigenschaft eine Hemmung der Melaninbildung und damit eine Hautbleichung. Besonders beliebt ist diese Wirkung in Asien, weshalb dort viele Kosmetika mit Kojisäure auf dem Markt sind. In der Europäischen Union ist die Verwendung von Kojisäure in kosmetischen Mitteln nicht geregelt, in der Schweiz ist sie verboten.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kojisäure aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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