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Kugelgraphit



Kugelgraphit ist eine geometrische Auftretensform von Graphit. Er wird in verschiedenen wirtschaftlichen Anwendungen eingesetzt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Kugelgraphit als Kolloidbeimischung

Kugelgraphit wird mit Korngrößen von 0,00001 mm z.B. in Schmierölen zur Herabsetzung der Reibwerte eingesetzt. Durch die schichtförmige Kristallstruktur des Graphits können die Partikel in sich abgleiten, was zu einem schmierenden Effekt führt.

Durch die Beimengung entsteht eine kolloidales Präparat. Dabei schweben die feinen Kugelgraphitpartikel in der Emulsion und werden durch die Brownsche Bewegung am Absetzen gehindert. In ähnlicher Form werden auch MoS2 (Molybdändisulfid) und PTFE (Teflon) eingesetzt.

Kugelgraphit in Gusseisen

In Gusseisen ist Kugelgraphit eine Ausscheidungsform des Kohlenstoffs in der Eisenmatrix. Dadurch erhält der Werkstoff eine sehr gute Duktilität, die deutlich über dem Wert von Gusseisen mit lamellarem Graphit liegt.

Das Einsatzgebiet sind Eisen, die pulsierender und dynamischer Beanspruchung unterliegen. Diese Gusseisenwerkstoffe sind in unterschiedlichen Festigkeitsklassen erhältlich.

siehe auch

Gusseisen mit Kugelgraphit

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kugelgraphit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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