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Kurt Alder



Kurt Alder (* 10. Juli 1902 in Königshütte (Oberschlesien); † 20. Juni 1958 in Köln) war ein deutscher Chemiker.

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Kurt Alder wuchs in seiner Geburtsstadt Königshütte auf, bis diese nach dem Ersten Weltkrieg Polen zugeschlagen wurde und er mit seinen Eltern über Berlin nach Kiel fliehen musste, wo er Chemie studierte und 1926 bei Otto Diels „Über die Ursachen und den Verlauf der Azoesterreaktionen“ promovierte. 1936 ging er als Abteilungsleiter zum I.G. Farben-Werk nach Leverkusen, wo er vor allem an der Weiterentwicklung des synthetischen Gummis „Buna“ arbeitete. Seit 1940 war er Inhaber des Lehrstuhls für Chemie an der Universität zu Köln. Alder erhielt 1950 zusammen mit Otto Paul Herrmann Diels den Nobelpreis für Chemie „für ihre Entdeckungen und die Entwicklung der Dien-Synthese“, die auch Diels-Alder-Reaktion genannt wird. 1955 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

1979 erhielt ein großer Krater auf dem Mond zu seiner Ehre den Namen Alder-Krater. Der größte Hörsaal im chemischen Institut der Universität zu Köln ist nach Kurt Alder benannt.

 
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