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Langit



Langit
Langit auf Siderit; Fundort: Richtárová, Starohorské vrchy, Slowakei
Chemismus Cu3[(OH)4|SO4] · H2O
Mineralklasse Wasserhaltige Sulfate mit fremden Anionen
Kristallsystem rhombisch
Kristallklasse rhombisch gestreckt nach /100/
Farbe hellblau bis blaugrün
Strichfarbe blaugrün
Mohshärte 2,5 bis 3
Dichte (g/cm³) 3,5
Glanz Glasglanz
Transparenz durchscheinend
Bruch
Spaltbarkeit vollkommen nach /001/
Habitus isometrisch oder gestreckt, Zwillingsverwachsungen
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten leicht in Säuren und Ammoniak löslich, nicht wasserlöslich
Ähnliche Minerale Posnjakit
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Langit ist ein seltenes Mineral aus der Mineralklasse der wasserhaltigen Sulfate. Es kristallisiert im moloklinen Kristallsystem mit der chemischen Formel Cu3[(OH)4|SO4] · H2O und bildet kleine Kristalle, sowie häufig auch Zwillingsverwachsungen in unterschiedlichen Blautönen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Fundorte

Es sind Fundorte im Vereinigten Königreich (Cornwall - St. Just und St. Blazey), in der Slowakei (Špania Dolina), in den Vereinigten Staaten (Nevada - Ward Mine), in Frankreich (Mollau), Österreich (Eschbach) und Deutschland (Hagendorf) bekannt.

Geschichte

Langit wurde nach dem Wiener Physiker V. v. Lang (1838-1921) benannt.

Siehe auch

Systematik der Minerale, Liste der Minerale, Portal:Geowissenschaften

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Langit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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