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Libethenit



Libethenit
Chemismus Cu2PO4OH
Mineralklasse Phosphate und Arsenate[1]
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse 2/m[2]
Farbe grünlich
Strichfarbe olivgrün
Mohshärte 4
Dichte (g/cm³) 3,6-3,8 g/cm3
Glanz fettglänzend
Transparenz kantendurchscheinend
Bruch muschelförmig bis uneben
Spaltbarkeit
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten leicht in Salzsäure lösbar
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Libethenit (blätteriges Olivenerz) ist ein Mineral aus der Ordnung der Phosphate. Es wurde 1823 in Ľubietová (deutsch Libethen, Slowakei) entdeckt (ist nach dem Ort benannt) und wurde zuerst von Breithaupt beschrieben. Es kristallisiert rhombisch und ist isomorph mit Adamin und Olivenit. Es findet sich in kleinen, einzeln aufgewachsenen oder in Drusen vereinigten Kristallen. Es ist lauch-, oliven- bis schwärzlichgrün, hat eine Mohs Härte 4 und ein spezifisches Gewicht 3,6-3,8 g/cm3. Es ist fettglänzend und kantendurchscheinend. Es besteht aus basischem Kupferphosphat Cu3(PO4)2+Cu(OH)2 und findet sich bei Libethen und Nischne Tagilsk, Ullersreuth im Reußischen, in Utah, Arizona und Kalifornien, Loanda in Afrika. Allgemein findet man es in stark verwitterten, hoch konzentrierten Kupfersulfiderzlagerstätten. Man erhält Libethenit durch Erhitzen von Kupferphosphat Cu3P2O8+3H2O mit Wasser in zugeschmolzenen Röhren.

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Libethenit
  2. http://www.wissen-im-netz.info/mineral/lex/abc/l/libethen.htm
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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