Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Matthiessensche Regel



Die Matthiessensche Regel ist ein Zusammenhang aus der Materialwissenschaft. Sie besagt, dass sich der spezifische Widerstand ρ eines Metalls zusammensetzt aus einem temperaturabhängigen Term, der durch Streuung der Elektronen an den Gitterschwingungen (Phononen) entsteht, und aus einem temperaturunabhängigen Term, der durch Streuung der Elektronen an Defekten entsteht. Es gilt also

ρ(T) = ρPhononen(T) + ρDefekte,

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

wobei T die Temperatur, ρPhononen und ρDefekte die Beiträge der Phononen und der Defekte zum spezischen Widerstand sind.

siehe auch

Elektronenmobilität

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Matthiessensche_Regel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.