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Mauvein



Strukturformel
Allgemeines
Name Mauvein
Andere Namen
  • Mauvein A
  • 3-Amino-2,±9-dimethyl-5-phenyl- 7-(p-tolylamino)phenaziniumacetat
Summenformel C26H23ClN4
CAS-Nummer
Eigenschaften
Molare Masse 426,95 g/mol
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

R- und S-Sätze R: ?
S: ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

 

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Mauvein ist ein Farbstoff in der namensgebenden Farbe Mauve. Er dient(e) in erster Linie als Textilfarbstoff.

Geschichte

William Henry Perkin erfand es im Alter von nur 18 Jahren bei dem Versuch, Chinin zu synthetisieren, im Jahr 1856. Er stellte diese Substanz aus Anilin her, das mit Kaliumdichromat oxidiert wurde.

Eigenschaften

Chemisch handelt es sich hierbei um ein Phenazin-Derivat, das dem Safranin eng verwandt ist.
Violettes Pulver, unlöslich in Wasser, gut löslich in Ethanol und anderen organischen Lösungsmitteln. Beständig gegen Alkalien und Säuren.
Hohe Affinität zu Faserstoffen, insbesondere Baumwolle und Seide, die brillant gefärbt werden.

Verwendung

Perkins erstes gefärbtes Stück Stoff (so will es die Legende), war eine vorher weiße Bluse seiner Schwester, die dann in schönster leuchtender Malvenfarbe erstrahlte. Bis Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die englischen Penny-Briefmarken noch mit Mauvein gefärbt. Heute hat Mauvein keinerlei Bedeutung mehr als Farbstoff.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mauvein aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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