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Mimetesit



Mimetesit
Chemismus Pb5(AsO4)3Cl[1]
Mineralklasse Arsenate
Kristallsystem hexagonal
Kristallklasse 6/m
Farbe gelb, gelblichgrün oder grau
Strichfarbe weiß[2]
Mohshärte 3,5 - 4
Dichte (g/cm³) 7,19-7,25 g/cm3
Glanz diamantglänzend
Transparenz durchscheinend
Bruch muschelig bis uneben
Spaltbarkeit keine
Habitus
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl 2,129 - 2,144
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität
Magnetismus
Besondere Kennzeichen

Mimetesit (Grünbleierz zum Teil, Gorlandit, Bleiarsenapatit, Arsenikbleispath, Traubenblei) ist ein Mineral aus der Ordnung der Arsenate. Er wurde 1832 von Beudant zum ersten mal beschrieben und hat seinen Namen vom griechischen Wort mimethes, zu Deutsch Imitator. Es kristallisiert hexagonal in tafelartigen oder pyramidalen Kristallen, meist in Gruppen, ist gelb, gelblichgrün oder grau, fett- oder diamantglänzend und durchscheinend. Es hat eine Mohs-Härte von 3,5-4 und ein spezifisches Gewicht von 7,19-7,25 g/cm3. Es besteht aus arseniksaurem Bleioxid mit Chlorblei 3Pb3As2O8+PbCl2 und findet sich auf Bleierzlagerstätten bei Johanngeorgenstadt, Zinnwald, Badenweiler, in Cornwall, Pennsylvanien, Mexiko, Tsumeb in Namibia, Hat Yai in Thailand etc. Es ist ein Sekundärmineral in Oxidationszonen im Eisernen Hut von Blei- und Zinklagerstätten mit arsenhaltigen Mineralen und kommt deshalb häufig zusammen mit Blei-, Arsenmineralen und anderen Mineralen wie zum Beispiel Galenit, Pyromorphit, Vanadinit, Wulfenit, Smithsonit und Calcit vor. Es dient als Bleierz und zur Glasfabrikation.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Modifikationen und Varietäten

Es gibt mehrere Varietäten von Mimetesit darunter Bellit (Gemenge aus Quarz, Mimetesit und Krokoit), Belmontit (Gemisch mit weiteren Mineralien), Kampylit (phosphorhaltiger Mimetesit) und Prixit (faserige oder haarige Varietät).

Quellen

  1. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mimetesit
  2. http://www.a-m.de/deutsch/lexikon/mineral/phosphate/mimetesit.htm
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
 
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