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Monzonit



  Monzonite sind mesotype, feldspatreiche, meist mittelkörnige Tiefengesteine. die zur Syenit- und Monzonit-Familie gehören. Monzonite unterscheiden sich von den Syeniten dadurch, dass die Plagioklasfeldspäte gegenüber den Kalifeldspäten im Mineralbestand überwiegen. Der Name leitet sich vom Berg Monte Monzoni in Südtirol (Italien) ab.

Hauptgemengteile sind:

  • Helle Mineralien 55-90 %, davon Feldspäte 80-100 % (Alkalifeldspat 35-65 %, Plagioklasfeldspat 35-65 %) und Quarz 0-20 % oder Foide 0-10 %
  • Dunkle Mineralien 10-45 %

Nebengemengteile sind: Hornblende, Pyroxene und Biotit

Die Farbe reicht von hell- bis dunkelgrau, mitunter auch grünlich, bräunlich und rot. Das Gefüge ist meist mittelkörnig.

Inhaltsverzeichnis

Natursteinsorte

  • Balma (Italien)

Vorkommen

Monzonit kommt in enger Beziehung zu Granit und Granodioritbildungen vor.

Vorkommensgebiete sind:

  • Italien: Monzoni-Intrusion, Alto Adige, Südtirol
  • Deutschland: Plauenscher Grund bei Dresden
  • Kanada: Québec
  • Südnorwegen
  • Elfenbeinküste
  • Australien: New South Wales

Verwendung

Monzonit wird als Baustein genutzt. Einige Sorten werden als Dekorstein geschätzt.

Quelle

  • Walter Schumann: Der Grosse Steine- und Mineralienführer; BLV Verlagsgesellschaft mbH, 1990
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Monzonit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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