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Orthogneis



Orthogneise haben sich, im Gegensatz zu den Paragneisen, die aus Ablagerungsgesteinen (Sedimentite) entstanden sind, aus den magmatischen Gesteinen entwickelt. Alle Gneise entstanden unter Hitze und Druck aus anderen Gesteinen, deshalb werden Umwandlungsgesteine (Metamorphite) genannt. Orthogneise führen als Minerale Feldspäte, Quarz und Glimmer, wie auch die Granite. Unter technischen Aspekten besteht kein Unterschied zu den Paragneisen. Die Orthogneise haben granitähnliche Eigenschaften. Die Wasseraufnahme der Gneise ist größer als die der Granite, dafür sind die Biegezugwerte besser. Die Feldspäte bestimmen die Farbe, Quarz bestimmt die Härte sowie die Abriebfestigkeit der Gneise. Glimmer (Muskovit, Biotit)verleiht den Gneisen ihre gute Spalteigenschaften.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die technischen Unterschiede zwischen Para- und Orthogeneisen sind zu vernachlässigen, da sie nahezu identisch sind. Ob es sich um einen Para- oder Orthogneis handelt, kann nur durch aufwändige Gesteinsuntersuchungen festgestellt werden. Es lässt sich festhalten, dass in aller Regel die bunten Gneise entweder Migmatite oder Orthogneise und die grauen Paragneise sind. Die hellen (fast weißen) Gneise sind Granulite.

Natursteinsorten

  • Orissa (Indien)
  • Juparana Classiko (Brasilien, Rio de Janeiro)
  • Mitternachtsblau (Indien)
 
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